Hearts fear vs Raus mit der Kohle
Oder: Wie saniert man sich in einem Monat?
Langsam nervte es mich, dass am Endes des Dschungels immer noch soviel Tarzan übrig war und mein Konto vor Gehaltseingang immer X00 Euro im Minus war.
Tendenziell war das aus mehreren Gründen kein wirkliches Problem, da:
- Gleichzeitig Rücklagen geschaffen wurden
- Der negative Betrag tendenziell immer gleich hoch wurde
- die quartalweise zu zahlenden Dispozinsen im untersten einstelligen Eurobereich lagen
aber doch war da der psychische Aspekt. Irgendwie nervt das, dass wen das Gehalt kommt nur 3/4 defacto da sind und der Rest halt verpufft. Um diesem mal entgegen zu wirken legte ich sukzessive Geld bei Seite. Dies belief sich dann auf 300 Euro. Hinzukam noch, dass die noch kommenden Fixkosten ebenfalls als Guthaben zur Verfügung standen (also ohne jetzt an Rücklagen zu müssen). Im Grunde hatte ich also 300 Euro zum leben für einen Monat. Muss sagen das funktionierte bis heute, so dass der Plan also aufging. Wenn das morgen Gehalt gibt;--) Derzeit bin ich 50 Cent im plus und muss heute auch nix mehr ausgeben.
Im Vorfeld hinterfragte ich das eigentlich Problem. Wie kam ich früher mit viel weniger Geld aus, ohne gefühlt schlechter zu leben.
Hierbei gewonnene Erkenntnisse:
- nicht gefühlt schlechter ist relativ
- die Bereitschaft sich einzuschränken war früher durchaus stark vorhanden. In Urlaub zu fahren war immer so lockend, dass auf Krampf Kohle bei Seite geschafft wurde.
- Dispo war nicht so groß
Unterm Strich lässt sich sagen, dass ich früher wie heute eine laufende Liquiditätsplanung betreibe. Früher war mir das zur Verfügung stehende Tagesbudget allerdings ein Anliegen, so wie diesen Monat auch. Im Alltag sonst eher nicht so. Gespart habe ich offensichtlich eher an Lebensmitteln, so dass die sonst gerne verzehrten Sachen: Lachs,Krabben und Serranoschinken sowie Croissants gen null reduziert wurden. Hinzukam, dass ich mir nichts gegönnt habe. Also weder Klamotten noch etwas technischen neuen Komfort. 1-3 Tage vor dem überstürzten Beginn war ich allerdings noch auf meine Kosten Essen mit meiner Freundin und besuchte meine Mutter mit dem Zug. In Hannover war ich letztes WE, die Tickets hatte ich aber schon lange.
Das hierfür beiseite gelegte Budget von 50 Euro reichten erfreulicherweise. Desweiteren wurde das "ausser haus essen" komplett eingestellt bis auf einmal belegte Brötchen vom Bäcker. Da war zeitlich morgens nix zu machen und absehbar, dass ich bei der Arbeit Hunger bekommen würde.
Bin recht zufrieden mit dem Ergebnis.
Langsam nervte es mich, dass am Endes des Dschungels immer noch soviel Tarzan übrig war und mein Konto vor Gehaltseingang immer X00 Euro im Minus war.
Tendenziell war das aus mehreren Gründen kein wirkliches Problem, da:
- Gleichzeitig Rücklagen geschaffen wurden
- Der negative Betrag tendenziell immer gleich hoch wurde
- die quartalweise zu zahlenden Dispozinsen im untersten einstelligen Eurobereich lagen
aber doch war da der psychische Aspekt. Irgendwie nervt das, dass wen das Gehalt kommt nur 3/4 defacto da sind und der Rest halt verpufft. Um diesem mal entgegen zu wirken legte ich sukzessive Geld bei Seite. Dies belief sich dann auf 300 Euro. Hinzukam noch, dass die noch kommenden Fixkosten ebenfalls als Guthaben zur Verfügung standen (also ohne jetzt an Rücklagen zu müssen). Im Grunde hatte ich also 300 Euro zum leben für einen Monat. Muss sagen das funktionierte bis heute, so dass der Plan also aufging. Wenn das morgen Gehalt gibt;--) Derzeit bin ich 50 Cent im plus und muss heute auch nix mehr ausgeben.
Im Vorfeld hinterfragte ich das eigentlich Problem. Wie kam ich früher mit viel weniger Geld aus, ohne gefühlt schlechter zu leben.
Hierbei gewonnene Erkenntnisse:
- nicht gefühlt schlechter ist relativ
- die Bereitschaft sich einzuschränken war früher durchaus stark vorhanden. In Urlaub zu fahren war immer so lockend, dass auf Krampf Kohle bei Seite geschafft wurde.
- Dispo war nicht so groß
Unterm Strich lässt sich sagen, dass ich früher wie heute eine laufende Liquiditätsplanung betreibe. Früher war mir das zur Verfügung stehende Tagesbudget allerdings ein Anliegen, so wie diesen Monat auch. Im Alltag sonst eher nicht so. Gespart habe ich offensichtlich eher an Lebensmitteln, so dass die sonst gerne verzehrten Sachen: Lachs,Krabben und Serranoschinken sowie Croissants gen null reduziert wurden. Hinzukam, dass ich mir nichts gegönnt habe. Also weder Klamotten noch etwas technischen neuen Komfort. 1-3 Tage vor dem überstürzten Beginn war ich allerdings noch auf meine Kosten Essen mit meiner Freundin und besuchte meine Mutter mit dem Zug. In Hannover war ich letztes WE, die Tickets hatte ich aber schon lange.
Das hierfür beiseite gelegte Budget von 50 Euro reichten erfreulicherweise. Desweiteren wurde das "ausser haus essen" komplett eingestellt bis auf einmal belegte Brötchen vom Bäcker. Da war zeitlich morgens nix zu machen und absehbar, dass ich bei der Arbeit Hunger bekommen würde.
Bin recht zufrieden mit dem Ergebnis.


2 Kommentare:
Mir gehts übrigens auch so, dass ich viel mehr Geld zur Verfügung habe (und ausgebe) als zu Stundententagen, ich micht aber irgendwie nicht nach mehr Komfort oder Luxus fühle. Höchstens das iPhone.
Früher machte man sich Gedanken über die Geldverwendung, z.B. beim Einkauf. Dass man sich heute fragt, wieviel Geld man eigentlich hat ist doch eher selten. Früher hat man wahrscheinlich auch 2ox drüber nachgedacht, ob ein Zeitungsabo jetzt eigentlich sein muss etc...
Da geht, so denke, einiges an ungefühlten Fixkosten weg.
thox
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