Hartz IV ist zu hoch - Die neue Oberschicht kommt von unten

Wie HIER in der Studie veröffentlicht und schon in den Medien breitgetreten wurde ist Hartz IV ja im Grunde viel zu hoch. So liegt laut Studie die vorgesehene Pauschale von Hartz IV für Lebensmittel zu 100% über dem ermittelten Existenzminimum. Die Ermittlung der Preise, auf die sich die Studie stützt wurde im Jahre 2006 in Chemnitz durchgeführt. Und beim einkaufen merke ich immer wieder, wie günstig ständig alles wird. Ich weiß gar nicht wohin mit meiner Kohle, nehme meist schon einen zweiten Einkaufwagen, nachdem ich den ersten mit Räucherlachs und Steak befüllt habe.

Ich bekomme zwar kein Hartz IV, aber ich finde, dass die Studie ein Witz ist. Bei einem Lebensmittelbudget (nebst Tabak und Alkohol) von 68 Euro pro Monat soll es möglich sein, sich auch nach den Empfehlungen der WHO zu ernähren? Mit Brot und Fleisch, Fisch und Obst??

Man muss einfach mal die Preisanpassungen betrachten, da gibt es nur eine Richtung. Möchte ja auch nicht unbedingt, dass es Hartz IV- Empfängern besser geht als der arbeitenden Bevölkerung, aber ein Telefonanschluss mit Internet zu Hause ist eigentlich nicht zuviel verlangt.

1 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich denke das eigentliche Problem sind die Hartz IV Empfänger, die jede Lücke nutzen um noch mehr Anspruch auf irgendwas zu haben. Diese Studie vom Ergebniis her ist ein Witz, absolut richtig, aber, und ich denke dass kann jeder teilen, wenn ich sehe, dass es Arbeitlose gibt, die mehr Geld zur Verfügung haben als ich, und dann auch noch jeden Euro aus jedem Gesetzestext sich raussuchen, dann vergeht einem die Laune. Es ist wie beim Thema Rente, Thema Ausländern und ähnlichem. Es gibt solche und solche, doch welche bleiben einem in Erinnerung? Die einen Rentner wissen nicht wohin mit dem Geld, die anderen sind arm wie eine Kirchenmaus. Deutschland entwickelt sich zu einer 2 Klassen-Gesellschaft...doch die Regierung erkennt es nicht...Tja, deutsche Politik....