Arbeitsk(r)ampf

*

Ver.di mit einer Ausstellung** unter dem Motto "Arm trotz Arbeit" gestern am Südermarkt. Es geht um den angestrebten Mindestlohn von 7,50 €. Das sind quasi 15 DM. Ein Betrag, den der Eine oder Andere auch objektiv nicht verdient hat. Generell finde ich: die Zeiten des aktiven Kampfes sind vorbei. Die Privilegien der Gewerkschaften, die damals hart abgerungen worden sind/ nicht mehr zeitgemäß. Streikende sollte man gleich entlassen dürfen. Gerne erinner ich mich an einen von verdi bestreikten Betrieb im Osten, bei dem die Arbeitszeit von 36 auf 38 Stunden erhöht werde sollte*** (ohne Lohnausgleich). Aber tscheiße war, die wollten garnicht streiken. Da wurden fix n paar Arbeitslose aus dem Ruhrpott mit Bussen rübergeholt, um mal ordentlich zu streiken. Populistischer Aktivismus, ohne Rücksichtnahme auf Betroffene. Lustig auch, dass die Telekomleute streiken. Im ersten Quartal 2007 600.000 Vertragskündigungen. Da ist der Firmensack mit Kohle natürlich prall gefüllt^^. Schade das damals privatisiert wurde, werden zum Einen die Anleger sagen, zum Anderen ich. Früher waren das alles Beamte (Behauptung) da gabs keine Streiks.

Für Leute, die viel arbeiten aber wenig verdienen: Wohngeld oder ergänzendes Hartz V beantragen. Moment, und was ist mir? Pech halt.


* Im Hintergrund NICHT zu sehen: Deutschlands zweite DocMorris- Apotheke
** Leider nicht gesehen, da wichtigeres vor. Rauchen z.B..
*** aus der Erinnerung "gefühlter" Sachverhalt

1 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Mindestlohn ist volkswirtschaftlich schon der reinste Schwachsinn. Für sowas würde ich mich schon garnicht auf der Straße prostituieren.
Auch wenn ich die Tariffreiheit gut finde und auch Gewerkschaften für nötig halte (Siehe Ausbeutung der Praktikanten in Deutschland) finde ich Gewerkschaftler unsympatisch und populistisch. Schlimmes Volk ohne Ahnung von volkswirtschaftlicher Verantwortung. Hauptsache den Pöbel hinter sich bringen. Die Wiederwahl muß gesichert werden.